Für Hamburg-Lohbrügge

Hamburg-Lohbrügge

Basisdaten:

Bezirk: Bergedorf
Fläche: 13,0 km²
Einwohner: 38.343 (2006)
Handwerksbetriebe: 243 (2007)
Niedergelassene Ärzte: 51 (2007)
Apotheken: 7 (2007)

Quelle: Statistikamt Nord

Das Gebiet des heutigen Lohbrügge wurde bereits 1257 urkundlich erwähnt. Es war ein aus wenigen Höfen bestehendes Bauerndorf in einer weitläufigen Wiesen- und Ackerlandschaft. Im Jahre 1846 eröffnete die Hamburg-Berliner Eisenbahn mit einem Bahnhof im südlichen Bergedorf. Bis 1937 entwickelte sich die Gemeinde Lohbrügge unabhängig von Hamburg und Bergedorf. Während sich das einstige Ackerbürgerstädtchen Bergedorf bereits ab 1420 im gemeinsamen Besitz der Hansestädte Hamburg und Lübeck befand und 1868 alleinig Hamburg zugesprochen wurde, stand das Lohbrügger Gebiet im Wechsel unter holsteinischer, dänischer und zuletzt preußischer Herrschaft. Erst 1937 wurde die Gemeinde Lohbrügge der Stadt Bergedorf zugeschlagen und im Rahmen des Groß-Hamburg Gesetzes zu einem Stadtteil Hamburgs.

Lohbrügge hat einen Wasserturm, der quasi als Wahrzeichen oben auf dem Waldrücken – den Sander Tannen – in 38 Metern Höhe thront und zugleich ein beliebter Aussichtspunkt war. Der Wasserturm bekam wegen seiner äußeren Form den Spitznamen "Sander Dickkopp". Er wurde 1907 fertiggestellt und belieferte Lohbrügge bis 1972 mit Wasser. Außer Dienst gestellt, wurde er umgewidmet und ist heute ein bekanntes Ausflugs- und Veranstaltungslokal in privater Hand.

In Lohbrügge liegt das Naturschutzgebiet Boberger Niederung mit Binnendünen, Orchideenwiesen, einem Niedermoor (Achtermoor) und dem Boberger See. Hier befindet sich auch der Hamburger Segelflugplatz mit einer 1.300 Meter langen Start- und Landebahn.


Quellen für Text und Bild: wikipedia und hamburg-magazin.de

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